{"id":2,"date":"2012-11-06T10:25:49","date_gmt":"2012-11-06T10:25:49","guid":{"rendered":"http:\/\/eberhard-rechlin.de.w0122d17.kasserver.com\/?page_id=2"},"modified":"2013-03-04T22:47:50","modified_gmt":"2013-03-04T20:47:50","slug":"pressespiegel","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/eberhard-rechlin.de\/index.php\/pressespiegel\/","title":{"rendered":"Pressespiegel"},"content":{"rendered":"<p>Aus dem Steinburger Jahrbuch 1989, Hrsg: Heimatverband f\u00fcr den Kreis Steinburg:<\/p>\n<p>&#8222;Nur \u00fcber der See ist der Himmel noch weiter gespannt als \u00fcber den Marschlanden &#8211; dieser hohe Himmel mit dem dauernd wechselnden Spiel der Wolken und dem sich darunter ausbreitenden offenen Land entspricht dem Wesen des Tier- und Naturmalers Eberhard Rechlin und lie\u00df ihn deshalb hier Wurzeln schlagen.<br \/>\nEin alter reetgedeckter Hof in der Wilstermarsch wurde sein \u201eMalerhof&#8220;, -die ruhige Oase, die er f\u00fcr sein k\u00fcnstlerisches Schaffen braucht. Zun\u00e4chst unterschieden sich die dazugeh\u00f6rigen vier Hektar Land von keiner anderen Hofstelle in der Marsch: Einige B\u00e4ume gaben Hof und Schuppen Windschutz, schnurgerade Gr\u00e4ben entw\u00e4sserten das flache Weideland.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eberhard-rechlin.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/eiche.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Im Schutz der deutschen Eiche? 1980, \u00d6l auf Leinwand, 70 x 80 cm\" alt=\"Im Schutz der deutschen Eiche? 1980, \u00d6l auf Leinwand, 70 x 80 cm\" src=\"http:\/\/eberhard-rechlin.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/eiche.jpg\" width=\"341\" height=\"315\" \/><\/a><\/p>\n<p>Von Anfang an jedoch wollten Rechlins das Land nicht wirtschaftlich nutzen, sondern der Natur eine Chance zur Erhaltung und zur freien Entwicklung geben. Deshalb pflanzten und steckten sie Tausende von B\u00e4umen und Str\u00e4uchern und lie\u00dfen\u00a0 Wildpflanzen wachsen und wuchern Im Rahmen der F\u00f6rderungsprogramme des Landes entstanden auf ihrem Land au\u00dferdem zwei Wasserfl\u00e4chen.<br \/>\nIn den Teichen und Gr\u00e4ben vermehren sich Fr\u00f6sche und Libellen, Schmetterlingsraupen finden Nahrung auf Brennesseln und Disteln, in morschen B\u00e4umen entstehen Bruth\u00f6hlen f\u00fcr Spechte und Meisen, unter herabgefallenem Laub und Ge\u00e4st suchen Igel Schutz, f\u00fcr Rehe. Hasen. und Fasane ist inzwischen ausreichend Deckung vorhanden. Ja, eine Vielfalt von Tieren und Pflanzen nahm und nimmt diese Wildnis als Refugium an.<br \/>\nUnd so verwirklicht sich mit der Zeit Prof. Rechlins Anliegen, das er als seine Aufgabe ansieht: Leben zu bewahren, zu sch\u00fctzen und mit seinen Mitteln des Zeichnens und Malens die Mitmenschen auf die Sch\u00f6nheit der Natur aufmerksam zu machen.<br \/>\nSeit fast zwei Jahrzehnten bestimmen die typische schleswig-holsteinische Landschaft und Tierwelt direkt vor seiner Haust\u00fcr genauso wie die von ihm so geliebten K\u00fcstenstriche die Motivwahl f\u00fcr seine Bilder, die in diversen Ausstellungen nicht nur in der Bundesrepublik, sondern auch weit dar\u00fcber hinaus bis Kanada und Australien bei privaten Kunstliebhabern gern angenommen werden, sowie auch in zahlreichen \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden wiederzufinden sind und ihm gro\u00dfe Anerkennung und viele internationale Auszeichnungen und Ehrungen eingebracht haben. Seine tiefe Liebe und engagierte Verbundenheit zu allen Kreaturen der Sch\u00f6pfung spiegeln sich in seinen Werken und seinem nat\u00fcrlichen Umfeld wider.<br \/>\nSelbstverst\u00e4ndlich aber sieht auch er die mannigfache Bedrohung der Natur durch uns Menschen. Eine Verdichtung der Gefahren f\u00fcr Umwelt und Natur wird auch in anderen Arbeiten, wie z. B. in seinem Bild \u201eLa\u00dft es nicht so weit kommen!&#8220; deutlich.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Wild und Jagd in der bildenden Kunst<\/h2>\n<p>Eberhard Rechlin<br \/>\nVon Dr. Karl Berrens<br \/>\nEs ist f\u00fcr mich eine ironische Laune des Schicksals, da\u00df der Urmecklenburger Eberhard Rechlin ausgerechnet in der Steinw\u00fcste von Berlin geboren werden mu\u00dfte. Es geschah am 29. Juli 1928. Seine Kindheit durfte er aber im v\u00e4terlichen Forsthaus am M\u00fcritzsee verleben, wo die Rechlins gef\u00f6rstert haben, soweit das Familienged\u00e4chtnis zur\u00fcckreicht. Das sich fr\u00fch offenbarende k\u00fcnstlerische Talent des Knaben unterst\u00fctzte der kluge Vater gro\u00dfz\u00fcgig, widersetzte sich aber dem Traum, der Maler Mecklenburgs zu werden. Sein kategorischer Imperativ hie\u00df: \u201eMalen als Liebhaberei: ja, als brotlose Kunst: nein!&#8220; Der Krieg enthob ihn zun\u00e4chst der Berufswahl und st\u00fcrzte ihn in die Sorge ums \u00dcberleben, in Kampf und Gefangenschaft. Zwar verlor er Vater und Bruder, doch gelang ihm mit der Mutter die Flucht in den Westen.<br \/>\nFr\u00fch notgereift zum Manne, sah er sich als Ern\u00e4hrer der Restfamilie. Entschlossen packte er zu als Bergmann unter Tage, Eisengie\u00dfer, Nachtw\u00e4chter und Gelegenheitsarbeiter. Fest den Blick auf eine gesicherte Zukunft gerichtet, bildete er sich mit hartem Einsatz zum Beamten aus und machte die Abschlu\u00dfpr\u00fcfung mit Auszeichnung. Auf Lebenszeit angestellt mit Rentensicherheit im Alter gr\u00fcndete er eine eigene Familie und wurde Vater von f\u00fcnf Kindern.<br \/>\nAuch in den schwersten Jahren hatte er mit gestohlenem Schlaf manche Stunde nachts gezeichnet und gemalt, was dann oft der Bezahlung der Miete diente. Der Familie lie\u00df er es an nichts Lebensnotwendigem fehlen, lebte aber selbst sehr asketisch. Was er sich pers\u00f6nlich \u2014 oft genug mit schlechtem Gewissen \u2014 leistete, waren Kunstb\u00fccher und Jagdzeitschriften mit Kunstbeitr\u00e4gen. (Dadurch lernte er mich als Jagdkunstpublizisten kennen.) Sein gr\u00f6\u00dftes, aber auch erfolgreichstes finanzielles Risiko war ein Abonnement der guten Fernlehrkurse der amerikanischen \u201eFamous Artists Schools&#8220;. Deren ber\u00fchmte Professoren f\u00f6rderten ihn so nachhaltig, da\u00df er einen felsenfesten Glauben an seine k\u00fcnstlerische Sendung gewann. So beschlo\u00df er nach langem Ringen, Beruf gegen Berufung zu tauschen.<br \/>\nUm nicht schwach werden zu k\u00f6nnen, brach er alle Br\u00fccken in Westdeutschland ab und zog weit nach Norden, wo die Welt noch \u201eheil&#8220; war wie im unvergessenen Kinderland Mecklenburg. Er fand einen einsamen Bauernhof in der schleswig-holsteinischen Wilstermarsch, den er mit eigener H\u00e4nde Arbeit zweckdienlich umgestaltete und k\u00fchn \u201eMalerhof&#8220; nannte. Das war 1970.<br \/>\nVerbissen schuftete er 16 Stunden am Tage und schuf alle die Bilder, die er ungeboren in seinem K\u00fcnstlerherzen getragen hatte. Den Erfolg erzwang er: Goldmedaille 1972 auf der Internationalen Jagdausstellung in Ried\/\u00d6sterreich; 1975 Einladung und Teilnahme an der Internationalen Ausstellung \u201eJagd und Kunst&#8220; in Innsbruck.<br \/>\nSeitdem gilt er als arriviert. In bunter Folge reihen sich aneinander Einzel- und Kollektivausstellungen,\u00a0\u00a0 Illustrationen von B\u00fcchern und Zeitschriften, Auftr\u00e4ge\u00a0 aus einem Verehrer- und Freundeskreis. Auffallend\u00a0 am Schaffen Eberhard Rechlins ist seine Ausgeglichenheit bei aller Vielseitigkeit. Damit meine ich die souver\u00e4ne Beherrschung der Techniken: \u00d6l, Aquarell, Tusche, Kreide, Feder und Bleistift. Aber auch die gleichrangige Darstellung von Wild, Hund, Mensch und Natur. Auch ohne Tier bleiben seine Bilder noch gute Landschaften und ohne Landschaft seine Tiere noch Portr\u00e4ts. Das K\u00e4mpferische im Wesen des K\u00fcnst\u00aclers \u2014 unschwer in seinem Gesicht zu erkennen \u2014 wohnt auch all seinen Gesch\u00f6pfen inne. Die am J\u00e4gerstammtisch oft strapazierten schm\u00fcckenden Beiw\u00f6rter urig und ritterlich treffen auf seine Tierpers\u00f6nlichkeiten wirklich zu. Sein Flugwild ist Herold der Freiheit, seine Schw\u00e4ne sind fliegende Festungen. Anatomie und Kolorit stimmen immer, festkonturiert, farbsatt und ohne kr\u00e4nkelnde Bl\u00e4sse. Eine geballte Ladung Vitalit\u00e4t ist in jedes Werk gebannt. &#8211; Blicke ich wie hilfesuchend von meinem Schreibtisch auf Rechlins \u201eK\u00e4mpfende Steinb\u00f6cke&#8220;, dann \u00fcberkommt mich Zuversicht: denn der Starke strahlt St\u00e4rke aus.<br \/>\nOhne Hund und Skizzenblock ist der Herr vom Malerhof f\u00fcr seine b\u00e4uerlichen Nachbarn nicht denkbar.<br \/>\nNach einem eindrucksvollen Erlebnis befragt, antwortet der inzwischen erfolgsgewohnte K\u00fcnstler Eberhard Rechlin ohne Z\u00f6gern: \u201eDas war mein erstes Bild mit\u00a0 neun Jahren, ein Fuchs, den sich mein Onkel bestellt- und mit einem Taschenmesser honoriert hatte!&#8220;<br \/>\naus: &#8222;Der Anblick&#8220;, \u00d6sterreich 1979<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<h2>\u00a0Eine gro\u00dfe Ehrung f\u00fcr den Tier- und Jagdmaler- Eberhard Rechlin ist Professor geworden<\/h2>\n<p>Neuendorf bei Wister (B). Der bekannte Tier- und Jagdmaler Eberhard Rechlin vom Malerhof Wilstermarsch in Hinter-Neuendorf ist k\u00fcrzlich aufgrund seiner Qualifikation und in W\u00fcrdigung seiner Arbeit von der Akademie des Europ\u00e4ischen Statuts in Namur, Belgien (eingetragen beim Europarat in Stra\u00dfburg. Dekan: Dessart, Vizepr\u00e4sident des Weltkirchenrates in Genf), offiziell zum Professor ernannt worden.<br \/>\nGleichzeitig wurde er in seinem Fachgebiet der Malerei zum wissenschaftlichen Mitglied dieser Akademie berufen und steht f\u00fcr einen Lehrauftrag bereit. Durch zahlreiche in- und auslandische Ausstellungen und Ver\u00f6ffentlichungen wurde Eberhard Rechlins Arbeit international bekannt, so da\u00df diese hohe W\u00fcrdigung nicht so ganz \u00fcberraschend kommt.<br \/>\nWie wir von Professor Rechlin erfahren konnten, l\u00e4uft vor allem in der einschl\u00e4gigen Fachpresse die Werbung f\u00fcr die Deutsche Jagd- und Fischerei-ausstellung, die unter dem Motto \u201eWildtier und Umwelt&#8220; mit internationaler Beteiligung vom 23. Mai bis zum 1. Juni auf dem N\u00fcrnberger Messegel\u00e4nde stattfindet. Im Rahmen dieser gro\u00dfen Ausstellung wird auch eine Sonderausstellung zeitgen\u00f6ssischer internationaler Jagdmaler unter Leitung des Deutschen Jagd- und Fischereimuseums M\u00fcnchen durchgef\u00fchrt. Professor Rechlin wurde ebenfalls zur Teilnahme eingeladen.<br \/>\n[&#8230;]<br \/>\naus: Wilstersche Zeitung, 95. Jahrgang, Nr.36. 12.Februar 1986<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus dem Steinburger Jahrbuch 1989, Hrsg: Heimatverband f\u00fcr den Kreis Steinburg: &#8222;Nur \u00fcber der See ist der Himmel noch weiter gespannt als \u00fcber den Marschlanden &#8211; dieser hohe Himmel mit dem dauernd wechselnden Spiel der Wolken und dem sich darunter ausbreitenden offenen Land entspricht dem Wesen des Tier- und Naturmalers Eberhard Rechlin und lie\u00df ihn [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":5,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-2","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eberhard-rechlin.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2"}],"collection":[{"href":"https:\/\/eberhard-rechlin.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/eberhard-rechlin.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eberhard-rechlin.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eberhard-rechlin.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/eberhard-rechlin.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":116,"href":"https:\/\/eberhard-rechlin.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2\/revisions\/116"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eberhard-rechlin.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}